3. November 2016

Entdeckt in Amsterdam

Ein Wochenende in Amsterdam, ein Geburtstagsgeschenk an meinen Lieblingsmenschen. Wobei ich mich damit auch eindeutig selbst beschenkt habe! Amsterdam ist immer ein Besuch wert. 2,5 Stunden Fahrt von Köln aus und man ist in der holländischen Metropole, die ganz lässig und absolut international daher kommt. Ich habe bei jedem Besuch das Gefühl, hier darf jeder so sein, wie er mag.

Wenn man mit dem Auto anreist, so wie wir, dann ist es am besten einen der zahlreichen P+R-Parkplätze zu benutzen, wir haben ganze 2€ Parkgebühren für ein ganzes Wochenende gezahlt plus 10€ Transportkosten mit der Metro. Das war alles sehr gut organisiert und man ist stressfrei innerhalb von 20 Minuten in der Innenstadt. Mehr Informationen rund ums Parken und die Anreise findet Ihr hier.

Unser B&B war auch mitten im Zentrum gelegen (sogar ziemlich im Red-Light-District). Leider war dies nicht so, wie zuvor auf einem Reiseblog beschrieben, aber die Lage macht alles wett! Empfehlen würde ich es Euch dennoch nicht, auch wenn man trotz zentraler Lage super gut und ruhig schlafen konnte. Man findet aber in Amsterdam neben den üblichen Ketten auch viele tolle Übernachtungsmöglichkeiten. Man kann z.B. in Amsterdam Noord in einem Kran schlafen (Faralda) oder auf einem Boot (Botel) und natürlich auf tollen Hausbooten (hier gibt’s Infos). Beim nächsten Besuch werde ich sicher eine ausgefallenere Übernachtungsmöglichkeit ausprobieren!

Am ersten Tag haben wir uns einfach treiben lassen. Der Plan war das Jordaan-Viertel zu erkunden und zu Fuß an den Grachten zu spazieren. Das Wetter war an diesem Tag nicht perfekt, aber zumindest hat es nicht geregnet.

Eine Gracht in den "9Stratjes" mit Blick auf die Westerkerk.

Eine Gracht in den „9Stratjes“ mit Blick auf die Westerkerk.

Unser Spaziergang ging von den „9Stratjes“ – tolle Grachten, Gassen, Shops, Cafés – über das Jordaan-Viertel – ehemaliges Arbeiterviertel, mittlerweile sehr hip und sehr grün – bis zu den Foodhallen. Hier gefiel es uns so gut, dass wir bei dem ein oder anderen Bier auch noch unglaublich lecker zu Abend essen konnten.

img_2441

In den Foodhallen gibt es mehrere Bereiche, in denen man sitzen oder stehen kann, mal etwas ruhiger, mal mitten im Trubel. Essen und Getränke kann man sich dann an verschiedensten Ständen holen. Von vegan bis Fleisch pur, von koreanisch bis hin zum Elsässer Flammkuchen und von der Auster bis zum kleinen Törtchen gibt es hier so ziemlich alles, was das Herz begehrt.

img_2444

Ich kann mich ja immer nur schwer entscheiden, was in den Foodhallen fatal ist, da alles unglaublich lecker aussieht. Aber am Ende ist es der „The Ugly“-Burger (ein Tortilla-Lamm-Burger) von „The Butcher“ geworden. Da ich schon zuvor darüber gelesen hatte, wollte ich den „besten Burger“ dann auch mal probieren. Fazit: oberlecker!

The Butcher - super leckere Burger

The Butcher – super leckere Burger

img_2446

„The Ugly“ mit klassischen Pommes und absolut lecker!

Die Atmosphäre in den Foodhallen ist toll. Hier treffen sich viele nach der Arbeit und trinken erst mal ein Bier. Eine Gin-Bar gibt es übrigens auch und Wein, Sekt sowieso.

Die Bier-Bar in den Foodhallen

Die Bier-Bar in den Foodhallen

 

Die Foodhallen - mein absoluter Tipp!

The Rough Kitchen

 

So tolle Törtchen von Petit Gateau.

So tolle Törtchen von Petit Gateau.

Am nächsten Tag erwartete uns absolutes Traumwetter. Das passte perfekt zu unserem Plan nach Amsterdam Noord zu fahren. Es fahren im 10-15 Minuten Takt kostenlose Fähren von verschiedenen Stellen, wie z.B. dem Hauptbahnhof. Wir hatten als Ziel das „Pllek“ und den täglichen Flohmarkt in den „IJ“-Hallen.

Amsterdam Noord

Die Überfahrt nach Amsterdam Noord ist an mehreren Stellen möglich und kostenlos.

 

Amsterdam Noord

Der morbide Charme von Amsterdam Noord macht das Viertel so besonders.

 

Flohmarkt, täglich in den "IJ-Hallen"

Flohmarkt, täglich in den „IJ-Hallen“

 

Bei schönem Wetter auch vor den "IJ"-Hallen.

Bei schönem Wetter auch vor den „IJ“-Hallen.

Der Flohmarkt kostet 5€ Eintritt, aber die lohnen sich, denn alleine die alten Hallen sind einfach ein Besuch wert. Und neben normalem Trödel-Kram kann man hier wahre Design-Schätzchen entdecken!

Für uns war das Beste am Besuch, dass wir mit Leuten ins Gespräch kamen, die uns den Tipp gaben, dass es ein Stück weiter eine tolle Lagerhalle nur mit Industrie-Design gibt. War natürlich klar, dass wir uns dorthin dann auch noch auf den Weg machten.


img_0321

Industrie-Design im Lagerverkauf - ein absoluter Traum! Und mittendrin ein kleines hippes Bistro.

Industrie-Design im Lagerverkauf – ein absoluter Traum! Und mittendrin ein kleines und hippes Bistro.

Nachdem wir festgestellt hatten, dass wir das nächste Mal mit einem Transporter und sehr viel Geld anreisen müssen, machten wir uns auf zum „Pllek„, was uns wärmstens empfohlen wurde. Tatsächlich ist es dort sehr schön, vor allem bei so tollem Wetter. Und es gibt auch noch unglaublich leckeres Essen.

Das „Pllek“ ist aus Transport-Container gebaut und versprüht einen unglaublich hippen-Charme. Im Hintergurnd sieht man den Hotel-Kran „Faralda“.

 

White-Chocolate-Cheesecake im Sonnenschein. Was gibt es Besseres?

 

Das „Sandwich of the day“ mit Salami, Fenchel und Pinienkernen.

 

Strand-Atmosphäre vor der Terrasse des „Pllek“

 


Nach tollen Stunden in Noord setzen wir also wieder über und wollten nun die Haarlemerstraat erkunden. Hier sollten man auf jeden Fall mal durchbummeln, wenn man in Amsterdam ist. Nicht umsonst ist dieses Viertelchen mal zum schönsten Einkaufsviertel gewählt worden.

Haarlemerstraat, Amsterdam

Die Haarlemerstraat ist ein absoluter Shopping-Tipp!

img_2473


Weiter ging es in Richtung Museums-Viertel, auch hier gibt es viel zu sehen. Tolle Gebäude, interessante Ausstellungen und ja, immer wieder schöne Grachten.

img_2544

Das Rijksmuseum – architektonisch allein schon sehr interessant.

img_2549 img_2545 img_2540

Weil wir ein Ziel am östlichen Rand der Stadt hatten (ich hatte einen Tisch in einem besonderen Restaurant reserviert), ging unsere Tour durch Amsterdam weiter.

Dabei entdeckten wir einen tollen Biergarten, bei dem wir einen Zwischenstopp einlegten.


Von dort aus ging es dann in das Restaurant „De Kas„, ein ganz besonderes Örtchen. Ein Gewächshaus, in dem man sitzt und einfach unglaublich gut essen kann. Es ist schon sehr schick, fast schicker, als ich gedacht hätte, aber wie in Holland nun mal normal, ist es dabei auch dennoch sehr lässig. Wer etwas Besonderes sucht, ist hier absolut richtig. Am besten aber vorher reservieren!

img_2567

„De Kas“ von außen bei Nacht.

 

img_2557

Einer von 4 leckeren Gängen.

Wir haben es uns echt gut gehen lassen, haben uns treiben lassen und dabei viel gegessen. 😉 Das kann man in Amsterdam aber auch einfach sehr gut.

„You can get confused in Amsterdam, but never lost.“

Am Abreisetag wollten wir auf jeden Fall einmal noch kurz am Meer vorbei. Vor allen Dingen, weil wir die Ecke der Küste noch gar nicht kannten.

Zandvoort, ein Katzensprung von Amsterdam entfernt.

Zandvoort, ein Katzensprung von Amsterdam entfernt.

img_0366

Wenn man so nah am Meer ist, sollte man das auf jeden Fall nutzen, auch wenn ich die holländische Küste rund um Domburg einfach noch etwas schöner finde.

In Amsterdam war ich auf jeden Fall nicht das letzte Mal! Ich bin mir sicher, es gibt immer wieder etwas zu entdecken.

Previous Post Next Post

Leave a Reply


Warning: extract() expects parameter 1 to be array, boolean given in /homepages/3/d638419756/htdocs/wp-content/plugins/simple-pinterest-feeds/simple-pinterest-feeds.php on line 142